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Am Mittwoch, dem 25. November 2009 wurde der erste Spatenstich für das neue Internat, welches direkt neben der Schule liegt, vollzogen.
Lesen Sie hierzu den Artikel der "Freien Presse" vom 26. November 2009:
Am Schulzentrum auf dem Amtsberg wurde am Mittwoch der offizielle Spatenstich für ein Internat mit 42 Plätzen vollzogen. Mit dem Bau der Einrichtung, in der vor allem Nachwuchssportler wohnen werden, soll nach den Worten von Landrat Tassilo Lenk (CDU) gesichert werden, dass die über 100-jährige Tradition des Skisports in der Region weiter eine Zukunft hat und international konkurrenzfähig bleibt.
Den Architekturwettbewerb für das Gebäude gewann das Büro m2r-architecture der beiden Klingenthaler Axel und Jörg Rostock, die bereits die Großschanze in der Vogtland-Arena entworfen haben.
Und wie es der Zufall will, der verantwortliche Polier der bauausführenden Firma VSTR Rodewisch ist mit Klaus Wolf ein ehemaliger Skispringer, der einen Sieg beim Deutschlandpokal auf seinem Konto hat. "Das war 1994 in Rastbüchel gewesen", erinnert sich der heute 33-jährige Auerbacher.
Insgesamt rund 3,5 Millionen Euro wird das Projekt kosten, das über das Konjunkturpaket II finanziert wird. Knapp 2,6 Millionen Euro kommen aus Berlin, weitere rund 173.000 aus Dresden. Der Vogtlandkreis aus Bauherr steuert 690.000 Euro an Eigenmittel bei. Die kreiseigene ADB GmbH wird das Haus künftig bewirtschaften.
"Wir haben uns bewusst für den Standort am Schulzentrum entschieden. Das ist heute internationaler Standard", verwies Lenk noch auf die Diskussionen der vergangenen Monate, in denen der bisherige Internatsstandort Mühlleithen und dessen gute Anbindung an die Trainingsstätten eine Rolle spielten.
Von den rund 310 Schülern an der Außenstelle Klingenthal des Julius-Mosen-Gymnasiums Oelsnitz belegen derzeit 150 das vertiefte sportliche Profil. Von diesen haben 58 Schüler den Status als Leistungssportler - vier sind Kader des Deutschen Skiverbandes und 22 beim Skiverband Sachsen.
Partner des Skigymnasiums Klingenthal innerhalb der Eliteschule Sport ist die Seminarmittelschule Auerbach. Dort lernen derzeit 15 Leitungssportler, davon gehören acht zum Kader des Skiverbandes Sachsen.
"Nach der Fertigstellung des Schulzentrums 2007 stellt der Bau des Internats das i-Tüpfelchen in meiner Amtszeit dar", freute sich Bürgermeister Reiner Schneidenbach (CDU), der im April 2010 aus dem Amt scheiden wird.
Zeitplan/ Bauablauf
Mai 2009: Architekturwettbewerb mit vogtländischen Büros, Sieger wurde m2r-architecture;
Juli 2009: Planungsbeginn;
August-September 2009: Abriss des ehemaligen Jugendklubs durch die Planschwitzer Naturstein GmbH aus Neuensalz;
bis Jahresende 2009: Erschließung des Grundstücks, Ausheben der Baugrube, Gießen der Bodenplatte und Einbringen der Fundamente durch den VSTR Rodewisch;
Mai 2010: Fertigstellung des Rohbaus;
Oktober 2010: Abschluss der Arbeiten;
November 2010: Beginn der Einrichtung des Internats.
Von Thorald Meisel
Quelle: Freie Presse, 26.11.2009

Vollzogen am Mittwoch, dem 25.11.2009 den ersten Spatenstich: Schulleiter Frank-Rainer Richter, Bürgermeister Reiner Schneidenbach, Architekt Jörg Rostock, Landrat Tassilo Lenk, Ulrike Groß vom künftigen Betreiber ADB GmbH und der CDU-Landtagsabgeordnete Jürgen Petzold (von links).
Foto: Helmut Schneider
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